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22.7.2018 : 8:19 : +0200

§ 19 der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 1. Januar 2011 sagt dazu folgendes:


" Die Rehabilitationssportgruppen sind zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der von ihnen erbrachten Leistung verpflichtet. Die Leistungen müssen dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen  Erkenntnisse entsprechen und in der fachlich gebotenen Qualität erbracht werden."

"Für die Rehabilitationssportgruppen besteht die Verpflichtung, an einem Qualitätssicherungsprogramm der Rehabilitationsträger teilzunehmen. Näheres wird in den Verträgen nach Ziffer 17.1 zwischen den Beteiligten geregelt."

Grundlagen dafür sind der § 20 SGB IX „Qualitätssicherung“ sowie die „Gemeinsamen Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) zu § 20 Qualitätssicherung“

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Gesundheitspolitischer Hintergrund

Das in Nordrhein-Westfalen von Behinderten-Sportverband und Landessportbund über die Jahre aufgebaute differenzierte Rehabilitationssport-Angebot für über 30 verschiedene Indikationen zeichnet sich durch hohes bürgerschaftliches Engagement und hohe Qualität aus. Qualifizierungs- und Informationsmaßnahmen, Dokumentationswesen sowie Festlegung von Standards für Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität gewährleisten einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Dies hat 2001 mit der Aufwertung des Rehabilitationssports durch das Sozialgesetzbuch IX seine gesundheitspolitische Anerkennung gefunden: Rehabilitationssport ist eine Anspruchsleistung geworden und die Sportorganisationen sind als Leistungserbringer anerkannt. Damit verknüpft sich u.a. die Verpflichtung, das erreichte Qualitätsniveau systematisch weiterzuentwickeln. In Nordrhein-Westfalen haben die Kostenträger des Rehabilitationssports diese Verantwortung dem Landessportbund und dem Behinderten-Sportverband übertragen.

Vor diesem Hintergrund wurde in Nordrhein-Westfalen ein Qualitätsmanagement für den Rehabilitationssport eingeführt, das in den kommenden Jahren schrittweise ausgebaut wird. Den Vereinen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden auch für das Ehrenamt praktikable Instrumente bereitgestellt, damit sie Rückmeldungen über die Qualität ihrer Angebote bekommen und sie entsprechend systematisch weiterentwickeln können.